Studieren in FrankreichWarum man in Frankreich studieren sollte

Warum man in Frankreich studieren sollte

Wie wäre es, wenn all die Dinge, die wir bisher über Frankreich erzählt haben nicht alles waren – was, wenn wir außerdem erzählen würden, dass Frankreich außerdem eines der prestigeträchtigsten Bildungssysteme der Welt hat? Egal, ob man auf der Suche nach einem Bachelorstudiengang oder nach einem Masterstudiengang oder etwas ganz anderem ist, in diesem Land kann eine erstklassige Ausbildung ganz leicht gefunden werden. Egal in welcher Region man sich befindet, es gibt überall zahlreiche Universitäten und Bildungseinrichtungen, die eine hervorragende Ausbildung für Menschen aus aller Welt anbieten. Es gibt schließlich einen Grund, warum so viele Menschen sich dafür entscheiden, nach Frankreich zu kommen, um ihre Ausbildung abzuschließen und wer nach dem besten Bildungssystem sucht, investiert seine Zeit sehr gut darin, die verschiedenen französischen Universitäten, die im ganzen Land verteilt sind anzuschauen.

Als Student in einer der französischen Bildungseinrichtungen kann man sich darauf verlassen, eine erstklassige Ausbildung zu bekommen, während man zusätzlich all die anderen Dinge genießt, welche Frankreich so liebenswert machen. Die französischen Universitäten bieten Studenten die Möglichkeit, in Voll- oder Teilzeit zu studieren, es sind zahlreiche Kurse und Studienpläne vorhanden. Die Kurse unterscheiden sich von Universität zu Universität, ebenso wie die Zeiten, wann man sie besuchen kann. Dennoch ist es sehr einfach, Kurse zu finden, die zum eigenen Programm und Stundenplan passen und man kann nach seinem eigenen Zeitplan zur Universität gehen.

Einige der französischen Universitäten bieten ihren Studenten außerdem die Möglichkeit, einige der Kurse von zu Hause aus zu belegen, dies geschieht dann in der Regel über den Computer. Auch das muss jedoch mit der jeweiligen Universität abgesprochen sein, da nicht jede Universität eine solche Möglichkeit anbieten kann. Es kann außerdem sein, dass es diese Möglichkeit nicht für alle Kurse oder Fächer gibt.

In Frankreich ist es schon Tradition geworden, Studenten aus aller Welt aufzunehmen und willkommen zu heißen. Schon seit dem Mittelalter und der Entstehung der ersten Französischen Universität, La Sourbonne, welche schon über 800 Jahre alt ist, sind Studenten aus ganz Europa nach Frankreich gekommen, um hier zu studieren. Besonders beliebt waren schon immer die Fächer Theologie, Medizin und Recht.

Doch mittlerweile kommen die Studenten nicht mehr nur aus Europa, auch viele Studenten aus den USA besuchen französische Universitäten. Auch die Prozentzahlen der Einschreibungen aus anderen Ländern steigen stetig. Die jungen Leute kommen nach Frankreich, um ihre Ausbildung in diesem erstklassigen System abzuschließen. Frankreich ist weltweit bekannt dafür, die beste Ausbildung in allen Fächern und für alle Studenten bereitzustellen. Das gilt für jede Universität, egal welche man besuchen möchte.

Egal aus welchem Land man kommt, man kann sich sicher sein, offen und warmherzig empfangen zu werden. In Frankreich herrscht eine so große Vielfältigkeit, was auch zum einzigartigen Charme des Landes beiträgt und es zu einem beliebten Ort für jeden macht. Es ist immer schön zu wissen, dass man dazugehört und dazu passt, sobald man ankommt. Schließlich kann niemand leugnen, dass es schwierig ist, der oder die Neue zu sein. Kommt man aus einem anderen Land, aus einer fremden Kultur und kennt die neue Umgebung nicht und auch niemanden der Menschen, ist alles Neue noch angsteinflößender. Da gibt es einem ein sicheres und beruhigendes Gefühl, zu wissen, das egal wohin man in Frankreich kommt, egal in welche Region und in welche Stadt, man willkommen ist und sich zuhause fühlen kann.

Die französische Regierung hat 1998 eine Politik eingeschlagen, welche ausländische Studenten willkommen heißt und unterstützt. Diese Richtlinie wurde vom Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung eingeführt und befolgt. Sie beinhaltet folgende vier Komponenten:

  • Die Richtlinien für Visa sollen geändert werden, so dass es einfacher ist, ein Visum zu bekommen, außerdem sollen Studenten bei der Visumsvergabe bevorzugt werden. Es wurden außerdem zwei einzigartige Maßnahmen durchgesetzt: Die Verweigerung von Begründungen und das Recht, die Ablehnung anzufechten.
  • Die Einrichtung der so genannten Campus France Dienststelle, welche besonders dazu da ist, Frankreich und seine erstklassigen Ausbildungsmöglichkeiten im Ausland zu kommunizieren. Jeder, der in Frankreich studieren möchte, sollte dem Rat folgen und die folgende Webseite zur Information nutzen: http://www.campusfrance.org/en.
  • Die Einrichtung einer europäischen Universität, welche dafür sorgen soll, dass Abschlüsse in allen anderen Ländern anerkannt sind.
  • Eine Neustrukturierung der Zuschüsse und Förderprogramme durch die französische Regierung, welche diese auch für ausländische Studierende attraktiver machen und die zu Internationalisierung der Französischen Bildungseinrichtungen passen.

Die Bewerbung an einer französischen Universität oder anderen Bildungseinrichtung ist verhältnismäßig einfach. Als ausländischer Student besitzt man die Möglichkeit, sich auf bis zu 20 unterschiedliche Universitäten mit nur einer Bewerbung zu bewerben und das alles online. Da man sich nur schwer persönlich bei der Universität bewerben kann, wenn man aus einem anderen Land kommt, ist diese Möglichkeit der Einschreibung sehr viel einfacher für ausländische Studenten. Es ist außerdem sehr einfach und übersichtlich, die verschiedenen französischen Universitäten, welche in Frage kommen über das Internet anzuschauen und alle notwendigen Informationen zu finden. Jede französische Universität besitzt ihre eigene Webseite, auf der man alle Informationen bekommt. Der Besuch der Webseite lohnt sich, denn so kann man alles über die Universität, für die man sich interessiert erfahren und herausfindet, ob sie zu den eigenen Wünschen, Interessen und Vorlieben passt.

Frankreich besitzt über 3.500 höhere Bildungseinrichtungen, zu denen die folgenden gezählt werden:

  • 77 staatliche Universitäten, die Abschlüsse in allen Fachrichtungen anbieten und zu den Hauptforschungszentren des Landes zählen.
  • Zusätzlich ein System der Grandes Ecoles, welche Ausbildungen in wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, künstlerischen und anderen spezifischen Programmen anbieten. Der Abschluss wird hier nach 5 Jahren erreicht und entspricht etwa einem Master-Abschluss.
  • Architekturschulen
  • Über 3.000 spezialisierte Schulen, welche Abschlüsse in einer Vielzahl von Fächern anbieten, zum Beispiel in Hotelmanagement, kulinarischer Kunst, Tourismus und sozialer Arbeit.

Studenten, welche eine französische Bildungseinrichtung besuchen wollen, werden eine ganze Menge Möglichkeiten finden, finanzielle Unterstützung zu erhalten, um das Vorhaben einfacher zu machen. Sowohl Darlehen als auch Zuschüsse sind vorhanden und werden an Studenten ausgegeben, welche sich für das Geld qualifizieren. Zusätzlich bietet die französische Regierung einen Erlass für Teile der Kosten, die entstehen, wenn man im Land studieren möchte. Diese Möglichkeiten machen das Studieren in Frankreich auch kostentechnisch zu einer guten Wahl. Die Studiengebühren im Land sind um einiges günstiger als in anderen Gebieten. Die geringen Kosten in Kombination mit den erstklassigen Bildungseinrichtungen stellen einen ganzen Berg an Vorteilen dar, wenn man sich für ein Studium in Frankreich interessiert. Frankreich hat somit zahlreiche Argumente und Vorteile, die man erhält, wenn man dort studiert.

Im Durchschnitt zahlt man an einer französischen Universität 186 Euro pro Semester im ersten Jahr und im Master Studium 255 Euro pro Semester. Diese Zahlen gelten für das Akademische Jahr 2012/2013. Auch hier kann der tatsächliche Betrag jedoch natürlich abweichen und hängt von zahlreichen Faktoren ab, die schon zuvor thematisiert wurden. Diese Kosten sind um einiges niedriger, als an vielen anderen Universitäten und Hochschulen auf der ganzen Welt und das für eine der besten Ausbildungen der Welt.

Ein weiterer Faktor, der die Entscheidung in Frankreich zu studieren in eine positive Richtung lenkt sind die Lebenshaltungskosten. Man kann es sich sehr viel einfacher leisten, in einem Land wie Frankreich zu leben, als beispielsweise in den USA. Die Kosten sind verhältnismäßig niedrig, egal ob für Miete, Essen oder sogar Freizeit und Unterhaltung.

Hier eine Auflistung der durchschnittlichen Kosten für ausgewählte Beispiele:

  • Essen im Restaurant  10 Euro
  • Mc Donalds Menü 6,50 Euro
  • Örtliches Bier 3,00 Euro
  • Cappuccino 3 Euro
  • Cola/Pepsi 3,00 Euro
  • Ein Laib Weißbrot 3,00 Euro
  • 1 Liter Milch 1,20 Euro
  • Benzin 1,60 Euro pro Liter
  • Internet 30 – 50 Euro

Das ist nur eine kleine Auswahl, der Kosten für bestimmte Dinge in Frankreich. Und auch hier kann der Betrag, den man tatsächlich zahlt je nach Region und Stadt in der man sich befindet variieren.

Und natürlich ist die Aussicht darauf, in Frankreich zu leben einer der Hauptgründe, dafür eine Universität in einer der ausgewählten französischen Städte zu besuchen. Das Land ist in jeder erdenklichen Art und Weise so elegant, dass man es selbst erlebt haben muss, um diese Besonderheit zu verstehen. In jeder Ecke des Landes gibt es so viel zu sehen und zu erleben; Frankreich besitzt zum Beispiel einige der weltbesten Restaurants, Kunstgalerien und Unterhaltungsangebote. Wer in Paris zur Uni geht kann etwa den Eiffelturm entdecken und ein großes Aufgebot an Restaurants mit exzellenten Köchen. Frankreich ist atemberaubend was Spaß und Schönheit angeht, es gibt Dinge für Frauen, Männer und für Personen aller Altersklassen.

Kunst, Museen und Wein sind drei Dinge, die man immer findet, egal in welchen Winkel des Landes es einen verschlägt. Wer sich für diese Dinge interessiert, wird einen Studienaufenthalt in Frankreich noch überzeugender finden, als zuvor. Man kann nicht nur an jeder Universität Kunstkurse belegen, sondern sich ebenso von den Werken in den Museen begeistern und inspirieren lassen oder man mutzt die zahlreichen Möglichkeiten, den guten Wein des Landes zu probieren und das das ganze Jahr über.

Bildungseinrichtungen finden sich im ganzen Land, egal ob man lieber in Paris oder näher an der nördlichen oder südlichen Grenze studieren möchte. Jede der Universitäten bietet unterschiedliche Richtungen und Schwerpunkte im Unterrichtsangebot, also sollte man bei der Wahl vor allem die eigenen fachlichen Vorlieben berücksichtigen. Außerdem kann man schnell feststellen, dass einige Universitäten ihre Kurse in Englisch anbieten, während andere nur auf Französisch unterrichten. Auch diese Entscheidung muss jeder für sich treffen, bevor er sich bewirbt. Man kann zudem feststellen, dass jede Bildungseinrichtung ihre eigenen Herausforderungen oder besondere Vorteile hat, der Abschluss den man am Ende erhält ist jedoch Entschädigung genug, für viele Strapazen während des Studiums.

Es gibt mit Sicherheit unendlich viele Gründe dafür, eine französische Universität zu besuchen, die junge Menschen aus aller Welt anziehen. Dazu zählen: die niedrigen Studiengebühren, die Möglichkeit ein atemberaubendes Land zu entdecken und die Aussicht darauf, eine der besten und angesehensten Ausbildungen bei Top Professoren zu bekommen. Und natürlich finden sich über die hier aufgeführten Punkte noch zahlreiche weitere Egal wer man ist und was man lernen möchte, eine französische Universität zu besuchen ist eine der besten Entscheidungen, die man in seinem Leben treffen kann.

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