Etwas anderes, was man während des Aufenthaltes in Frankreich beachten sollte ist die eigene Gesundheit. Es kann sein, dass man eine Unfalleinrichtung oder ein Krankenhaus besuchen muss und das aus den unterschiedlichsten Gründen oder zu den unterschiedlichsten Zeiten. Ist man kein Bürger des Landes, können die Kosten für einen solchen Aufenthalt sehr hoch sein. Eine ausländische Versicherung wird meist nicht akzeptiert.

Die französische Regierung bietet ein Gesundheitsprogramm an, welches für alle Bürger und internationale Gäste Pflicht ist. Jeder muss also in einem solchen Gesundheitsprogramm Mitglied sein und man sollte sich eintragen, bevor man im Land einreist.

Alle internationalen Studierenden, welche in Frankreich studieren möchten, müssen eine Krankenversicherung haben, entweder gesetzlich oder privat. Viele internationale Studierende haben die Möglichkeit, in einem universitären Gesundheitsprogramm aufgenommen zu werden, jedoch hängt das von verschiedenen Faktoren, wie zum Beispiel Alter, Herkunftsland und Länge des Aufenthaltes an der Universität ab.

Um sich für ein universitäres Gesundheitsprogramm zu qualifizieren, muss man:

  • Unter 28 sein (im Oktober des ersten Jahres an der Universität)
  • Für mehr als vier Monate in einem Studienprogramm mit Abschluss eingeschrieben sein
  • Ein Heimatland haben, welches außerhalb der Europäischen Union oder der Schweiz liegt.

Ist eine dieser Bedingungen nicht erfüllt, wird von den internationalen Studierenden verlangt, sich selbst um eine private Krankenversicherung zu kümmern. Studierende aus dem Europäischen Wirtschaftsraum sind von der universitären Versicherung ausgeschlossen, vorausgesetzt, sie besitzen eine gültige Europäische Krankenversicherungskarte oder können eine private Krankenversicherung in Frankreich nachweisen. Interessiert sich ein Student für die staatliche Gesundheitsversorgung, kann er 207 Euro zahlen und bekommt dann denselben Versicherungsschutz wie die Bürger des Landes.

Private Krankenversicherungen in Frankreich können ebenfalls von Studenten abgeschlossen werden, welche sich für weniger als vier Monate im Land aufhalten oder alter als 28 Jahre sind. Natürlich kann es auch sein, dass man die private Versicherung aus eigenen Gründen vorzieht. Diese Versicherung deckt jedoch nicht unbedingt alle Leistungen ab und viele Studenten wählen zusätzliche Versicherungsangebote, um die Lücken zu schließen.

Wer nicht am gesetzlichen Gesundheitsabkommen teilnimmt, muss sich privat versichern lassen, um etwaige Kosten im Krankheitsfall gedeckt zu haben.

Es ist immer gut, die unterschiedlichen Versicherungsanbieter untereinander zu vergleichen und auch die Tarife der privaten Anbieter sollten verglichen werden. Natürlich ist es möglich eine bezahlbare Versicherung zu finden, die alles abdeckt, jedoch kann man auch sehr viel mehr zahlen, als man eigentlich muss und weniger Leistungen bekommen. Dank des Internets kann man jedoch die unterschiedlichen Angebote ganz leicht vergleichen und so nicht mehr bezahlen als man muss. Während der Zeit an der Universität ist man meist knapp bei Kasse und man sollte gewissenhaft damit umgehen. Mit einem Vergleich der Angebote kann man jedoch einen Preis finden, den man sich mit dem eigenen Budget leisten kann.

MAWISTA ist auf die Auslandskrankenversicherung für Studenten, Gastwissenschaftler, Sprachschüler, Praktikanten, Doktoranden im Ausland spezialisiert. Weitere informationen finden Sie hier!

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